Die Strecke Amsterdam - Hannover / The Route Amsterdam - Hannover

Neu 5. Mai 2012 - Altes Bild von Amstelveen (nahe Schiphol). Neu 13. Juni 2011 - Bilder von Hellendoorn und Ootmarsum, Fotograf Daniel Bijkerk.
Neu  4. April 2011 - Muiderberg und Harderwijk.

Feuerleuchten in den Niederlanden
Im April 1930 hat man in den Niederlanden fünf Feuerleuchten an die Strecke Schiphol - Hannover angelegt, mit Abständen von 21 km bis 36 km. Dies schrieb P. van Braam van Vloten in seinem Beitrag „Befeuerung von Luftverkehrstrekken“ zu „Erster internationaler Kongress der Luftfahrtsicherheit“, Paris 1930.

(Auf Französisch: „L'éclairage des routes aériennes“, Premier Congrès International de la Sécurité Aérienne, Paris 1930).
 
Der Artikel hat ein Foto von dem Leuchtfeuer in Hellendoorn, aber keine andere geografische Hinweise.

In einem FBO-Karte sind für diese Strecke drei andere Orte erwähnt (abdoch nicht Ha. & He.): Muiderberg, (Harderwikj) , Oldebroek, (Hellendoorn), Denekamp-Ostmarsum (Ootmarsum).


In alten Karten gibt es Symbole für Feuerleuchten (Lichttoren), und alte Karten kan man finden in der Homepage:
› WatWasWaar.NL
  - ein Schatzkammer, empfohlen!

Ich habe da die geografische Lage für drei Lichttoren gefunden: Oldebroek, Hellendoorn, Ostmarsum. Siehe die Links unten!
 
Karte, Fernmeldebetriebsordnung 1937 (Harderwijk und Hellendoorn sind zugefügt)
Map, FBO 1937, (Ha. and He. added)
Amsterdam, Schiphol
› Flughafen Schiphol, Wikipedia

› Amsterdam Airport Schiphol, Wikipedia
 
Bild rechts: Karte von 1932.
Der Flugplatz war damals 700x700 m groß.
 
Amstelveen, 2? km östlich von Shiphol
Neu 5. Mai 2012
original
Foto 1938
Muiderberg
Neu 4. April 2011
Muiderberg liegt östlich von Amsterdam. In den alten Karten in WatWasWaar.NL habe ich keine "Lichttoren" gefunden.

Der Kirchturm in Muiderberg hat aber ein flaches Dach, und im ersten Foto rechts kann man ein Objekt ahnen, das ein Paar Meter hoch ist.

Eine Vermutung ist denn, dass die Feuerleuchte an das Dach aufgesetzt wurde. Diese Lösung findet man auch in Finnland: Jomala Kirche und Sveaborg Kirche.

WGS84: 52.32899,5.11407 -
Kerkpad 2 (maps.google.nl, StreetView!)
 
Linke Foto 1932 (www.muideberg.nu). Rechts oben 1940 (www.muideberg.nu).
Rechts unten 19xx (www.inoudenansichten.nl). Hier nur Details aus den Fotos.
Harderwijk
Neu 4. April 2011
Nach Angaben der Distanz zwischen Leuchtfeuern soll es irgendwo zwischen Muiderberg und Oldebroek ein Leuchtfeuer gegeben sein.

In Harderwijk hat man zuerst ein Leuchtfeuer auf Vischpoort aufgesetzt. Aber da hat es nicht so gut funktioniert, wofür ein Stahlgittermast an Broeksteeg wurde gebaut.

› Herderewich Heimathistorischer Verein:   "de Vischpoort, luchtvaartlicht, Broeksteeg"

Vischpoort WGS84: 52.35165,5.618634
 

Zitat, übersetzt mit Hilfe von Google Übersetzer:
"1851 hat man auf dem alten Stadttor ein Leuchtfeuer für den Hafen angelegt." ... "1930 wurde es ersetzt von einem rotierenden elektrischen weißen Licht, das rotierte mit 22 Umdrehungen pro Minute und war etwa eine Million Kersen stark. Es diente den Luftverkehr in Richtung Deutschland. Es war doch nicht funktionell genug und wurde nach einigen Monaten gelöscht.

1931 baute man an Broeksteeg [eine Straße östlich der alten Stadt] ein viereckiger Stahlgitterturm, mit acht Sektionen und einer oberen Plattform. Dieser Leuchtturm ist seitdem verschwunden, wie alle anderen Leuchttürme der Luftfahrt in den Niederlanden."

Ansichtskarte 1929 Harderwijk Vischpoort
Oldebroek
WGS84: 52.36311,5.92384 - 4 km westlich von Epe.
Heute 50 m südlich der Kreuzung von Elburgerweg und Lichttorenweg(!).

› Leuchtfeuer Oldebroek - Karten / Maps
 
Hellendoorn - alte Fotos
Foto 1. Stahlgitterturm (17 m hoch) in Hellendoorn.
Foto 2. Pintscher Feuerleuchte.

Quelle: P. van Braam van Vloten, "L'éclairage des routes aériennes", 1930 (siehe oben).

Klicke für große Bilder! 1044x1892 px, 689x1092 px.


Foto unten ist von einem Brandtoren am Noetselerberg Nijverdal. Sehr ähnlich! Dasselbe? Doch später.
Quelle: www.hallendoorn.nl.

   
Hellendoorn - Relikte 2011
Neu 13. Juni 2011 - Fotos von Daniel Bijkerk.
Daniel Bijkerk hat am 17. April 2011 Hellendoorn besucht.

  "Heute habe ich die Zeit und das schöne Wetter genutzt um vor Ort in Hellendoorn nach den Überresten des Leuchtfeuers zu suchen.

Mitten im Wald war eine große Sandkuhle zu finden, an deren Rand einige Beton- und Ziegelreste zu finden waren. Ob diese allerdings mit dem Leuchtfeuer in Verbindung stehen, kann ich leider nicht sagen."


Bo Ju: Um festzustellen, ob diese Reste vom Leuchtfeuer sind oder nicht, habe ich alte Karten studiert. In watwaswaar.nl gab es Karten aus den Jahren 1914, 1935, 1954, 1965, 1976 und 1994, mit welchen man die Entwicklung folgen kann.

Nur im Jahre 1935 kann man das "Lichttoren" sehen. In den folgenden Jahren hat man mehr und mehr Sand ausgeholt, aber andere Gebäude gab es nie. Wir können denn ziemlich sicher sein, dass es das alte Fundament des Leuchtfeuers ist. › Karten 1914 - 1994

 
Fotos von Daniel Bijkerk, 2011-04-17.   Klicken für große Bilder!  
 
Hellendoorn - Karten
WGS84: 52.38234,6.43583 - 350 m westlich von Belvedere Uitzicht (Hotel-Restaurant).

› Leuchtfeuer Hellendoorn - Karten / Maps

› Hotel Restaurant Belvedere de Uitkijk, Historie - auf Niederländisch, mit alte Fotos. Den Text kann man mit Google übersetzen.
 


Tödliche Unfall bei Tubbergen /
Deadly crash at Tubbergen


"The first major disaster for ABA was the crash of the night mail plane from Amsterdam to Malmö at Tubergen on the Dutch-German frontier August 30-31st 1932. The Junkers g.23 "SVEALAND" struck a factory-chimney in bad weather and the night mail pioneerpilot K.G. Liljeberg was killed together with the radio operator Nils Uttergård."

Source: "Luftpostens historia i Norden" / "The History of Airmail in Scandinavia", Örjan Lüning, 1978.
Hier bestellen: Sv. Filatelist Förbund.

Remark: The plane had passed the airfield in Almelo and then met with thick fog.

ABA = A.B. Aerotransport, the Swedish forerunner to SAS.

› Holland, Flight accidents in 1932,
by Herman Dekker
, in Dutch,
  original title: "Opsomming van de bekende ongevallen en incidenten"

Almelo Hilfslandeplatz / Almelo Airfield
 
-
Ostmarsum-Denekamp (Ootmarsum)

Daniel Bijkerk hat den Platz untersucht, aber es gab da keine Relikte. So ist es oft, wenn das Fundament in einem Acker gestanden hat.


Klicken für großes Bild.
 
WGS84: 52.39572, 6.87976 - 2 km SW Ootmarsum, NW Groot-Agelo.
› Leuchtfeuer Ootmarsum - Karten / Maps


 
Teil der Strecke in Deutschland
Brandlecht, LS, 2006 8/8, Jan Hartman
Plantlünne, link
Altenlünne, LS?
Halverde, LS, 2010 10/4, Fieldmouse
Achmer, LS, 2006 3/7, Käpt´n Blaubär
Barenaue, -
Blumenhorst, 2011 6/6, Violette (Haldem Arrenkamp,Hörsten)
Lavelsloh, -
Hävern, -
Neuenknick, -
Bergkirchen, -
Grabsen,

Einige von denen sind von Mitgliedern der Forum Lichterstraßen untersucht geworden: Brandlecht, Helverde, Achmer.

Holland: se även Roosendaal. Med karta och utsnitt ur förteckning.
-
Hannover Vahrenheide Flugplatz
› Fligerhorst Vahren - Die Geschichte von Vahrenheide
- Der erste Flugplatz in Hannover. WGS84 52.464586, 9.715176

 
Google Map (staticmap)

Blau/blue:
 S =Schiphol, Amsterdam,   H =Hannover.

NL:
M = Muidersberg
W = Harderwijk
K = Oldebroek
H = Hellenboor
O = Oostmarsum

DE:
B = Brandlecht
V = Halverde
...

 T =Tubbergen (crash site).

Weiß/white:
L=Loemühle Flugplatz,  P=Essen-Mülheim Flugplatz. O=Oberaußem,  
 



Updated: 2011-06-13, Bo Justusson, Stockholm,
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